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Verzeichnung 

engl.: Distortion
Themengebiet: Photogrammetrie

Bedeutung:
Verzeichnung ist als Abweichung eines Bildpunktes von seiner perspektiven Sollposition ein Fehlervektor (Vorzeichen entgegen einer Verbesserung). Seine Komponenten sind radiale und tangentiale Verzeichnung. Verzeichnung beschreibt die Abweichung der Radialabstände der Bildpunkte von den entsprechenden Radialabständen einer Zentralprojektion. Objektive haben Verzeichnungsfehler, die bestimmt werden müssen und als Bestandteil der inneren Orientierung gelten. Sie ergeben Abbildungsfehler, bei denen der Abbildungsmaßstab über das gesamte Bildfeld nicht konstant bleibt. Man unterscheidet zwischen kissenförmiger und tonnenförmiger Verzeichnung.

Quellen:
Deutsches Institut für Normung e.V. - Normen und Regelwerke
Fachwörterbuch Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 16.09.2001



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