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Lochmaske 


Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Auch Schlitzmaske oder Deltamaske genannt. Bei Monitoren die Bezeichnung für das konisch gelochte Blech innerhalb der Bildröhre vor dem Bildschirm. Es dient als Maske vor dem Bildschirm zur Steuerung des Elektronenstrahls, der dadurch nur an bestimmten Stellen durch die Löcher in der Maske den Bildschirm erreichen kann. Dadurch kann ein Elektronenstrahl nur die Punkte einer bestimmten Farbe auf dem Bildschirm erreichen. Hinter jedem Loch der Lochmaske befindet sich ein Farbtripel (Rot, Grün, Blau) auf dem Bildschirm. Fallen alle drei Elektronenstrahlen durch ein Loch der Maske, wird das betreffende Farbtripel zum Leuchten gebracht. Externe Störeinflüsse können durch die Lochmaske weniger zu fehlgeleiteten Elektronenstrahlen führen, die das Bild verfälschen könnten. Hohe Präzision wird durch eine bestimmte Materiallegierung (Invar) erreicht, die sich durch die Elektronenstrahlen nicht erhitzt und nicht ausdehnt oder verzieht. Wird nur bei Farbbildschirmen benötigt. Je kleiner die Lochmaske ist (d.h. je kleiner die angegebene Zahl z.B. 0.25mm), desto besser ist der optische Eindruck. Die Konvergenz (Farbübereinstimmung) sagt dann zusätzlich noch aus, wie gut die drei Elektronenstarhlen für die drei Grundfarben eingestellt sind.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 17.09.2003



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