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GMES 

engl.: Global Monitoring for Environment and Security
Themengebiet: Fernerkundung
Umwelt

Bedeutung:
GMES, Global Monitoring for Environment and Security (deutsch: Globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung) ist eine Initiative, die von der Europäischen Kommission zusammen mit der europäischen Raumfahrtagentur ESA im Jahre 1998 entwickelt wurde. Sie beabsichtigen ein eigenständiges und nachhaltiges System für die globale Umwelt- und Sicherheitsüberwachung zu schaffen. Durch Erkundungssatelliten sowie Raum- und Bodenstationen schafft das System ein Überblick über den Zustand der Erde. Die dadurch gewonnenen Daten werden durch GMES optimiert und die Verfügbarkeit und die Qualität entwickelter Informationsdienste, gegenüber anderen Erdbeobachtungsdiensten in Europa, verbessert.
In der Politik wird GMES für effizientere und nachvollziehbarere Entscheidungen speziell in Europa genutzt. Doch nicht nur in der Politik sondern auch in der Wirtschaft, in den Behörden und in der Wissenschaft ist GMES gefragt. Das GMES-System umfasst verschiedene Themenbereiche wie Landüberwachung, Katastrophen-Krisenmanagement, Überwachung der Meeresumwelt, Überwachung der Atmosphäre und Anpassung an Klimawandel und Abschwächung seiner Folgen. Für diese Themenbereiche wurde eine Arbeitsteilung vorgenommen. Mithilfe von 5 Projekten schafft es die Initiative, die Dienste zu erbringen.
1. geoland2: Themenbereich der Landnutzung; Wasserqualität und -verfügbarkeit; Raumplanung; Waldwirtschaft; Kohlenstoffspeicherung, globale Nahrungssicherheit
2. MyOcean: Sicherheit im Seeverkehr; Maßnahmen gegen Ölverschmutzung; Meeres-Ressourcen-Management; Klimawandel; saisonale Vorhersage; Küstenaktivitäten und Wasserverschmutzung
3. SAFER: Katastrophenschutz; humanitäre Hilfe; Sicherheit- und Krisenmanagement
4. MACC: Überwachung der Atmosphäre (Überwachung von Treibhausgasen, Ozonwerten und Luftqualität)
5. G-MOSAIK: maritime Überwachung; Überwachung kritischer Infrastrukturen und Unterstützung friedenserhaltender Operationen.

Quellen:
Bill, R. Grundlagen der Geo-Informationssysteme Band 1. Hardware, Software und Daten

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 13.07.2010



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