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CIE 


Themengebiet: Computergraphik
Normung
Organisationen, Institutionen

Bedeutung:
Commission International de l'Eclairage, ein 1931 gegründetes Normungsgremium, das eine Reihe von Standards für die Farbdefinition entwickelt hat. CIE beschloss das XYZ-Modell. Dabei wurden für X (Rot), Y (Grün) und Z (Blau) Normfarbwerte entsprechend der Empfindlichkeit der drei Farbrezeptoren des menschlichen Auges festgelegt. Aus diesem XYZ-Modell wurde etwa 40 Jahre später das xy-Modell abgeleitet. Es entstand die CIE-Normfarbtafel. Diese Normfarbtafel soll alle vom menschlichen Auge wahrnehmbaren Farben darstellen. Der Darstellungsbereich, den ein Monitor realisieren kann, beschränkt sich auf ein Dreieck im Inneren der Farbfläche. Dieses Dreieck wird für jeden Monitor anders sein. Der von einem Gerät darstellbare Farbbereich wird auch als Farbraum bezeichnet.
Das xy-Modell wurde nochmals weiterentwickelt. Das daraus entstandene Lab-Modell beruht auf der Zerlegung einer Farbe in eine Helligkeits- (L) und zwei Farbigkeitskomponenten (a,b). Die Farbigkeitskomponente a enthält den Grün- und den Rotanteil. Die Komponente b enthält den Blau- und den Gelbanteil. Das Lab-Modell ist heute weit verbreitet und wird häu-fig angewandt. Die Helligkeitskomponente wird auch als Luminanz bezeichnet, die Farbigkeitskomponente als Chrominanz.
Diese Normvorgaben sind Grundlage für die Farbdefinition in DTP-Standards wie z.B. Postscript Level 2.

Quellen:
Fachwörterbuch Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 10.10.2007



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