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SWE 

engl.: Sensor Web Enablement
Themengebiet: Geo-Informationssysteme
Normung

Bedeutung:
Das Sensor Web Enablement (SWE) ist eine aus dem Jahr 2001 stammende Initiative des OGC mit dem Ziel, alle Sensoren bzw. Sensorknoten via Internet in einer Art Suchmaschine auffindbar, zugreifbar und gegebenenfalls auch steuerbar zu machen. Es ist ein sehr durchdachtes Rahmenwerk mit definierten Schnittstellen und Protokollen auf XML-Basis für ein internetbasiertes >>plug-and-play<< Sensor Web. SWE beschäftigt sich mit der Entwicklung von Standards zu dienstebasierten Sensornetzwerkarchitekturen. Damit soll:
- die Recherche nach Sensoren und Sensordaten ermöglicht werden,
- die Eigenschaften der Sensoren und der Messungen beschrieben werden,
- der Zugriff auf die Sensorparameter für die automatisierte Weiterverarbeitung realisiert werden,
- der Zugriff auf die Echtzeitmessatden sowie historische Messdaten unter Nutzung standardisierter Formate umgesetzt werden,
- Sensoren und Simulationssysteme gesteuert werden,
- automatische Benachrichtigungen in Sensorumgebungen in Abhängigkeit von nutzerdefinierten Bedingungen geschehen.
Das Konzept des SWE nutzt das Internet als Plattform, um Daten jedweder Sensoren quasi in Echtzeit weltweit verfügbar zu machen, insbesondere auch um sie in GIS nutzen zu können. Prinzipiell ist jeder Sensor bzw. Sensorknoten unmittelbar, d. h. ohne Zwischenschaltung einer Zentralstation, mit einem Gateway an das Netz angeschlossen.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 15.02.2009



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