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Netzmanagement 

engl.: Network management
Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Auch Netzmanagementsystem genannt, abgekürzt mit NMS. Oberbegriff für das Management von LAN's und auch öffentlichen Netzen, wobei die Grenzen mittlerweile verwischen, da auch LAN-ähnliche Strukturen und Mechanismen in öffentlichen Netzen eingesetzt werden bzw. weil Systeme zum Netzmanagement aus dem LAN-Bereich in den Bereich öffentlicher Netze migrieren. Verwaltet werden durch ein Netzmanagementsystem die Netzknoten und alle am Netz angeschlossenen und im Besitz des Netzbetreibers befindlichen Geräte, die allgemein als Managed Objects (MO) bezeichnet werden. Die Aufgaben des Netzmanagements lassen sich in mehrere Klassen einteilen, für die es einzeln oder in Kombination kommerziell erhältliche Softwarepakete auf dem Markt gibt. Die Aufgaben sind:
- Fehlermanagement (Fault Management)
- Konfigurationsmanagement (Configuration Management)
- Sicherheitsmanagement (Security Management)
- Abrechnungsmanagement (Accounting Management)
- Leistungsmanagement (Performance Management)
Ziel bei der Entwicklung von NMS sind Systeme, die alle fünf Bereiche abdecken. Sie werden als Integrated Network Management Systems (INMS) bezeichnet. Im Gegensatz dazu stehen viele einzelne Maßnahmen, die nur Teilbereiche abdecken, z.B. Messungen mit Kabeltestern, Monitoring-Systeme für die Netzlast oder LAN-Analyzer mit Simulationsfähigkeiten.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 19.09.2002



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