zur Institutsseite   
Geoinformatik-Service

Lexikon | Wörterbuch | Vorlesung | Links | Produkte | Literatur | Ausbildung | Schriften

 zur Universitätsseite
 

Hub 


Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Es existiert bisher keine einheitliche Definition, weswegen bis auf weiteres viele eigentlich unterschiedliche Geräte bzw. Geräte mit mittlerweile mehreren Funktionen mit diesem Begriff bezeichnet werden. Hub's arbeiten auf Schicht 1 des OSI-Referenzmodells und sind transparent. Aus dem amerikanischen übernommene Bezeichnung für einen i.d.R. aktiven Konzentrationspunkt von Terminalanschlüssen in lokalen Netzen, oft auch bürokratisch Abteilungskonzentrator (in Deutschland geprägter Begriff) oder intelligenter Systemkonzentrator genannt. Weiteres anderes deutschsprachiges Wort: Sternverteiler. An einen Hub werden Stationen oder weitere Hub's (dann: kaskadiertes Netz) in Sterntopologie angeschlossen, meistens mittels UTP-Kabeln der Kategorie 5 (Verkabelung). Die eingegangenen Signale werden alle an die angeschlossenen Stationen weitergegeben. Mehrere Hub's können über Router miteinander verbunden werden. Dann wird üblicherweise ein Glasfaserkabel zu deren Verkabelung verwendet. Ein Hub ist eine logische Einrichtung, die aktiv oder auch passiv sein kann. Aktive Hub's regenerieren die Signale (Repeater) und werden dann auch Repeating Hub genannt. Zunächst bestand dabei ein Hub, der z.B. den Anschluss von mehreren Terminals an nur einen Terminal Access Point beim Ethernet erlaubte, aus der reinen Verkabelung ohne weitere Intelligenz. Mittlerweile werden standardmäßig zumindest Funktionen eines Repeaters und u.U. auch höherer Schichten integriert. Switched oder Smart Hub's übertragen die einlaufenden Daten nicht an alle angeschlossenen Stationen, sondern nur an die eine adressierte. Die Stationen sind an den Hub über Anschlüsse (Ports) angeschlossen, die im Hub über eine leistungsfähige interne Verkabelung (Backplane) miteinander verbunden sind. Alle Ports gehören zu einem Segment eines LAN's, so dass sich die angeschlossenen Stationen die Bandbreite des Hub's teilen. Ein Hub verfügt üblicherweise über 12 oder 24 derartige Ports, die mechanisch einem Stecker gemäß RJ 45 entsprechen.

Zum Begriff:
Korrekturen/Ergänzungen schreiben
Letzte Änderung: 15.07.2001



zurück nach obenProfessur für Geodäsie und Geoinformatik (GG) AUF Universität Rostock
© 2001-2016 GG - All Rights Reserved - Kontakt - Webmaster