zur Institutsseite   
Geoinformatik-Service

Lexikon | Wörterbuch | Vorlesung | Links | Produkte | Literatur | Ausbildung | Schriften

 zur Universitätsseite
 

Nadeldrucker 

engl.: Pin printer
Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Ausgabegerät zum Bedrucken von Seiten oder Endlospapier durch Druckstifte (meist 9 oder 24 Nadeln), mit denen die Druckfläche zeilenweise abgescannt wird. Ein 24-Nadeldrucker erreicht eine Auflösung von 360 dpi.
Beim Ausfahren der Druckstifte wird über ein dazwischen liegendes Farbband auf dem Papier eine Schwärzung erzeugt. Aufbau ähnlich dem einer Schreibmaschine, begrenzte Druckqualität und Druckgeschwindigkeit. Noch vor wenigen Jahren fanden sich Nadeldrucker in der Nähe von fast jedem PC. Mit ihnen konnte man erstmals Schriften und Grafiken, auch gemischt auf einer Seite, drucken. Abgesehen davon, dass ihr aus einzelnen Punkten zusammengesetztes Schriftbild nicht besonders ansprechend ist, machen die Nadeldrucker vergleichsweise laute Druckgeräusche. Einige Nadeldrucker können auch farbige Ausdrucke erstellen, dazu wird anstelle des schwarzen Farbbandes ein Drei- oder Vierfarbband eingesetzt. Abgesehen von der äusserst geringen Arbeitsgeschwindigkeit steigen dabei die Verbrauchskosten, da beim Drucken des öfteren dunkle Farben auf den Y-Streifen des Farbbandes gelangen und diesen verschmieren. Dennoch sind Nadeldrucker auch heute aus einigen Bereichen nicht wegzudenken, speziell in Logistikunternehmen und anderen Bereichen, in denen man Dokumente mit Durchschlägen drucken muss.

Zum Begriff:
Korrekturen/Ergänzungen schreiben
Letzte Änderung: 17.09.2003



zurück nach obenProfessur für Geodäsie und Geoinformatik (GG) AUF Universität Rostock
© 2001-2016 GG - All Rights Reserved - Kontakt - Webmaster