zur Institutsseite   
Geoinformatik-Service

Lexikon | Wörterbuch | Vorlesung | Links | Produkte | Literatur | Ausbildung | Schriften

 zur Universitätsseite
 

Open Software Foundation (OSF) 


Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Auch Hamilton-Group genannt. Bezeichnung einer 1988 von IBM, Siemens, Nixdorf, HP, Bull, DEC und Apollo gegründeten Vereinigung. Gilt als Reaktion auf die Kooperation von AT&T und Sun bei der Entwicklung von System V des Betriebssystems UNIX. Mittlerweile über 300 Mitglieder. Ursprüngliches Ziel: Entwicklung einer auf AIX von IBM basierenden, vollständig offenen Unix-Umgebung, ohne Lizenzgebühren an AT&T zahlen zu müssen. Dieser Ansatz kann als gescheitert angesehen werden, da die Mitgliedsunternehmen nur Teile der OSF/1-Spezifikation realisierten bzw. nur einzelne Unternehmen sie komplett für bestimmte Hardwareplattformen umgesetzt haben. 1989 wurde Motif und 1990 DCE vorgestellt. Es folgten noch DME und ANDF. Im Mai 1989 erfolgte der Zutritt zu X/Open, mit der sie vollständig Ende 1995 verschmolz. Die OSF war das erste von Herstellern gegründete Gremium zur Erarbeitung von Standards.
Untergeordnete Begriffe:
FreeGIS

Quellen:
Klußmann, N. Lexikon der Kommunikations- und Informationstechnik Telekommunikation - Datenkommunikation - Multimedia - Internet

Zum Begriff:
Korrekturen/Ergänzungen schreiben
Letzte Änderung: 01.07.2001



zurück nach obenProfessur für Geodäsie und Geoinformatik (GG) AUF Universität Rostock
© 2001-2016 GG - All Rights Reserved - Kontakt - Webmaster