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PostScript (PS) 


Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
bezeichnet eine Seitenbeschreibungssprache der Firma Adobe, mit der sich graphische Geräte ansteuern lassen. Mit dieser Sprache können beliebige Darstellungen erzeugt werden. Außerdem ist es möglich, nicht nur einzelne Bildpunkte, sondern auch Objekte zu definieren und auszudrucken. Bisher wird PostScript überwiegend im Desktop-Publishing eingesetzt. Als Voraussetzung werden PostScript-kompatible Drucker und entsprechende Software benötigt. Die Information über die auf einer Seite vorhandenen Bilder und Texte wird dabei in einem editierbaren ASCII-File (Textdatei) abgelegt, wo die Bestandteile eines Bildes (z.B. ein Quadrat) mit Koordinaten und geometrischen Abmessungen (Vektoren) angegeben werden (z.B. Position der linken oberen Ecke und Seitenlänge). Vorteil: Durch Verändern dieses Files per Hand wird das Bild auch verändert, d.h., es ist kein Graphikprogramm zum Malen eines Bildes oder keine Textverarbeitung zum Schreiben und Gestalten eines Textes erforderlich. Außerdem können mit dieser Methode Zeichnungen von hoher Präzision einfach erstellt werden. 1987 wurde PostScript dank des Erwerbs der Lizenz von Adobe durch IBM zum Industriestandard. 1990 wurde PostScript Level 2 vorgestellt. Vorteile gegenüber Level 1: höhere Geschwindigkeit, bessere Speicherökonomie, Dateikomprimierung und Speichern von Formularen. Später erweitert zu EPS (Encapsulated PostScript).

Internetverweise:
http://www.adobe.com

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 11.06.2001



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