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Rasterdaten 

engl.: Raster data
Themengebiet: Geo-Informationssysteme

Regelmä¡ige Raster als Dreiecks-, Vierecks- und Hexagonalraster  
Regelmä¡ige Raster als Dreiecks-, Vierecks- und Hexagonalraster
Bedeutung:
Bezeichnen eine Art der geometrischen Darstellung von raumbezogenen Objekten, bei denen das Objekt äquidistant diskretisiert und dann quantisiert wird. R. sind in Matrixform (Zeilen und Spalten) vorliegende digitale Daten mit impliziter räumlicher Positionsangabe durch das Zeilen-Spaltensystem. Diese Datenstruktur nutzt i.d.R. quadratische Zellen gleicher Größe. In der GIS-Welt sind das in der Regel Bilddaten (Rasterbilder) mit einem (geo-)graphischen Bezug. Die einzelnen Bildelemente heißen Pixel, die die Bildinformation tragen. Es kann sich jedoch auch um beliebige andere numerische Informationen handeln (z.B. Messwerte), die einer Rasterfläche zugeordnet sind. Hauptanwendungen von R. liegen in der digitalen Photogrammetrie, der Fernerkundung und der thematischen Kartographie, da hier gewisse Ein- oder Ausgabegeräte Daten genau in dieser Form erzeugen resp. verarbeiten. Aber auch in der GIS-Datenanalyse zeigen Rasterdaten ihre Vorzüge. Ebenso finden Rasterdaten in der GRID-Datenstruktur im Digitalen Geländemodell (DGM) Anwendung.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 01.07.2001



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