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Kupferbasierte Verkabelung 


Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Kupferkabel haben eine breite installierte Basis, viele Ethernet-Standards setzen auf ihnen auf. Vorteile der kupferbasierenden Verkabelung sind die schnelle, flexible und kostengünstige Installation. Nachteile hingegen sind die Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen als auch die in der Regel kurzen überbrückbaren Entfernungen. Daher kommt kupferbasierende Verkabelung häufig im Tertiär- und Sekundär-Bereich zum Einsatz. In der Praxis sind zwei Übertragungsmedien stark verbreitet, die Koaxialkabel und die Twisted-Pair-Kabel. Koaxialkabel sind bei den Ethernet-Standards 10 BASES-5 und 10 BASE-2 zum Einsatz gekommen. 10 BASE-5 hat dickes RG8-Kabel mit AUI (Attachement Unit Interface) Anschlüssen und 10 BASE-2 hat dünnes RG58-Kabel mit BNC (Bayonet Neil Concelman) Anschlüssen verwendet. Das Kabel ist wie folgt aufgebaut. Es existiert eine Kernleitung, die von einer Isolierung aus PVS oder Teflon sowie einer Kupfer- oder Aluminiumleitung umgeben ist. Diese sind noch einal von einer äusseren Abschirmung umgeben. Twisted-Pair-Kabel wird seit dem Standard 10 BASE-T für alle neueren kupferbasierenden Ethernet-Standards eingesetzt und verwenden den RJ-45-Anschluss. Twisted Pair ist die Bezeichnung für Kupferkabel mit einem oder mehreren verdrillten Leitungspaaren. Die für die kupferbasierenden Ethernet-Standards verfügen über vier verdrillte Adernpaare, also insgesamt acht Adern, wobei fast alle Dienste für die Übertragung zwei Adernpaare benötigen.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 07.08.2003



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