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Wissen 

engl.: Knowledge
Themengebiet: Allgemeine Informatik

Wissensformen  
Wissensformen
Bedeutung:
Das Wissen eines Wissensträgers bezeichnet die Menge aller von ihm als wahr angenommenen Aussagen über die repräsentierte Welt, die tatsächlich wahr sind. Demgegenüber stellen Überzeugungen eines Wissensträgers alle Aussagen dar, von denen er glaubt, sie seien wahr. Verschiedene Wissenformen sind zu unterscheiden, so z.B.:
- Prozedurales Wissen: Beschreibung der Vorgehensweise, wie man zu einer Problemlösung kommt.
- Deklaratives Wissen: Problem- oder Sachverhaltsbeschreibung.
- Prototypisches Wissen: Wissen über normalerweise zutreffende Sachverhalte.
- Widersprüchliches Wissen: entsteht, wenn sich Aussagen selbst oder den Fakten widersprechen.
- Unvollständiges Wissen: entsteht, wenn nicht alle Fakten offenliegen.
- Unsicheres, unscharfes oder ungenaues Wissen: Wissen zu Phänomenen, die nicht exakt beschreibbar sind.
Wissen kann im Rechner in unterschiedlichster Form repräsentiert werden, so z.B. regelbasiert mittels Logikmodellen (z.B. Aussagenlogik, Prädikatenlogik, Fuzzy-Logik) oder objektzentriert mittels semantischer Netze oder Frames.
Wissen ist das Ergebnis eines Verstehensprozesses, der sich durch die Einordnung von Informationen in den Kontext individueller Erfahrungen vollzieht.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 15.01.2002



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