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Kryptologie 

engl.: Cryptology
Themengebiet: Allgemeine Informatik

Bedeutung:
Von griech. kryptein = verbergen, verstecken. Oberbegriff für das Entwickeln von Chiffremethoden zur Datensicherung (Kryptographie) und dem Aufbrechen von Chiffren (Kryptanalysis). Der zentrale Schlüssel (international: Key) bzw. die Vorschrift, mit dem oder der eine Verschlüsselung erfolgt, bezeichnet man mit Chiffre. Das Anwenden einer Chiffre auf Daten nennt man Verschlüsseln, Codieren oder Chiffrieren (keying), den umgekehrten Vorgang Entschlüsseln oder Dechiffrieren (dekeying). Anstelle von Chiffre als Bezeichnung der Vorschrift oder Methode zur Datenverschlüsselung wird auch das Wort Code benutzt. Bekannte Verschlüsselungsalgorithmen und auch Verschlüsselungsprodukte sind DES, RSA, IDEA, RC 2, 4 und 5, Blowfish, PGP oder Kerberos. Man unterscheidet allgemein zwischen Public-Key-Verfahren und Private-Key-Verfahren in Abhängigkeit davon, ob zwei verschiedene Schlüssel oder nur einer für die Ver- und Entschlüsselung nötig sind. Daher werden diese Verfahren häufig auch als asymmetrisch oder symmetrisch bezeichnet. Neben einer reinen Verschlüsselung zu Zwecken des Datenschutzes vor unbefugtem Verwenden/Erkennen können mit Hilfe von Verschlüsselungsverfahren auch Systeme für digitale Signaturen aufgebaut werden.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 18.09.2002



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