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Datenmodell 

engl.: Data model
Themengebiet: Datenbanken

 
Bedeutung:
Bezeichnung für ein künstlich geschaffenes, abstraktes Abbild eines Ausschnittes aus der Wirklichkeit mit dem Ziel, bestimmte Gegebenheiten, z.B. die für einen Geschäftsprozess in einem Unternehmen notwendigen Informationen, genau in Datenstrukturen abbilden zu können.
Ein Datenmodell beschreibt also die grundlegenden Eigenschaften, die für alle Erscheinungen einer bestimmten (fachbezogenen) Sicht auf die Wirklichkeit eine einheitliche Abbildung erleichtern. Es bestimmt die grundsätzlichen Strukturen, die Beziehungen, die prinzipiell möglich sind, und die Eigenschaften, die zugeordnet werden können. Im Modellierungsprozess werden für die fachlich notwendigen Erscheinungen der Wirklichkeit im Rahmen der grundlegenden Vorgaben des Datenmodells detaillierte Festlegungen getroffen. Diese Festlegungen enthalten alle Definitionen und Beschreibungen von Inhalt, Struktur und Regeln, die auf Daten über die Erscheinungen der Wirklichkeit angewendet werden können.
Je genauer die reale Welt erfasst und im Datenmodell beschrieben wird, um so leichter ist es, entsprechende Regeln zur Wahrung der Datenintegrität zu definieren.
Für die Datenmodellierung werden Grundtechniken wie das ER-Modell oder Werkzeuge wie UML angeboten, die eine rechnergerechte Umsetzung vereinfachen bzw. sogar softwaretechnisch unterstützen.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 05.11.2001



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