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Digitale Bildverarbeitung (DBV) 

engl.: Digital Image Processing
Themengebiet: Bildverarbeitung

Bedeutung:
ist der Sammelbegriff für ein Fachgebiet, zu dessen Entwicklung viele Einzeldisziplinen wie z.B. Elektro- und Nachrichtentechnik, Physik, Mathematik, Informatik, Optik und Optoelektronik sowie die Ingenieurwissenschaften beigetragen haben. Ihre Methoden und damit verbunden entsprechende Softwarewerkzeuge werden zur Auswertung von digitalen Bildern herangezogen. Andere Bezeichnungen für die DBV sind Pixelverarbeitung und Rasterdatenverarbeitung.
Die digitale Bildverarbeitung ist die Gesamtheit der Verfahren, durch die ein digitales Bild rechnerisch in ein verändertes digitales Bild überführt wird. Die Veränderung kann sich auf die geometrischen und/oder die radiometrischen Bildeigenschaften beziehen oder das Ergebnis einer Klassifizierung sein. In der DBV werden die Originalbilddaten in rechnerkompatible Form transformiert. Sie stehen dann als zwei- oder mehrdimensionale, diskrete Funktionen für die Bearbeitung zur Verfügung. Die Verfahren, die auf die digitalisierten Bilddaten angewendet werden, zielen alle mehr oder weniger darauf, den Bildinhalt für den menschlichen Beobachter einprägsamer darzustellen.
Die digitale Bildverarbeitung findet im GIS-Umfeld Anwendungen einerseits in der Fernerkundung, andererseits mit ihren Algorithmen auch in der Datenanalyse.

Quellen:
Deutsches Institut für Normung e.V. - Normen und Regelwerke

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 15.09.2001



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