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Mosaikbildung 

engl.: Mosaicking
Themengebiet: Fernerkundung
Photogrammetrie

Bedeutung:
Das Zusammenstellen von mehreren einzelnen Luft- oder Satellitenbildern zu einem gemeinsamen Mosaik eines Erdoberflächenausschnitts. Z.B. Bestandteil bei der Orthophotokartenerstellung für große Gebiete. Dies kann z.B. mittels digitaler Bildverarbeitung geschehen, mit deren Hilfe man Rasterbilder oder Ausschnitte davon blattschnittfrei zu einem größeren Bild (Thematik) zusammensetzt. Um ein homogenes Gesamtbild zu erhalten, ist es erforderlich, die einzelnen Ausschnitte (Mosaike) sowohl geometrisch als auch radiometrisch zu korrigieren. Dabei müssen z.B. Randprobleme eliminiert und unterschiedliche Farb- und Helligkeitsdarstellungen in den einzelnen Bildern in der Überlappungszone angepaßt werden. Die Mosaikbildung ist der Vorgang, durch den Teilbilder zu einem Gesamtbild vereinigt werden. Dabei sind zu unterscheiden:
- die geometrische Mosaikbildung, bei der die einzelnen digitalen Bilder auf ein gemeinsames Bezugssystem transformiert werden,
- die radiometrische Mosaikbildung, bei der die Helligkeits-, Kontrast- und Farbunterschiede zwischen den einzelnen Teilbildern durch radiometrische Verarbeitung beseitigt werden.

Quellen:
Deutsches Institut für Normung e.V. - Normen und Regelwerke

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 19.09.2002



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