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Geoinformatik-Service

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Online-Dienst 

engl.: Online-Service
Themengebiet: Allgemeine Informatik
Telekommunikation

Bedeutung:
Oberbegriff für kommerzielle Computerinformations- und Datendienste für Privat- und Geschäftskunden. Ausgehend vom Ursprung der Online-Dienste, dem Internet, entwickelten sich rein kommerzielle Anbieter. Daneben entwickelten sich Online-Dienste aus den verschiedenen Systemen für Videotext heraus. Grundelemente sind:
- Informationsdienste aller Art (Wetter, Zugfahr- und Flugpläne, Börsenkurse, Softwareprogramme etc.)
- Kommunikationsdienste (EMail, Chat, Foren)
Den Teilnehmern werden diese Dienste gegen monatliche Grundgebühren und zeit- oder datenvolumenabhängige Nutzungsgebühren angeboten. Der Teilnehmer ist dabei in der Regel über das analoge Telefonnetz und ein Modem oder über das ISDN mit einem Server gekoppelt. Während bei frühen Systemem (Videotex) der Fernseher das Endgerät war, ist mittlerweile der PC das Endgerät zum Auswählen und Darstellen der übertragenen Informationen geworden. Beispiele für Online-Dienste sind CompuServe, Microsoft Network, eWorld, Prodigy, AOL, GEnie, TOnline, Delphie sowie Mailboxen wie z.B. Fidonet, Z-Netz, CL-Netz und schließlich noch das Internet.
Daneben werden unter Online-Services in weiterem Sinne auch Datenbankanbieter verstanden, die Datenbankzugriffe über große Entfernungen mittels Telefonleitungen (analog oder via ISDN) anbieten. Weltweit existieren ca. 6 000 Datenbanken verschiedenster kommerzieller und wissenschaftlicher Disziplinen.

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 01.07.2001



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