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Styled Layer Descriptor (SLD) 


Themengebiet: Normung

Bedeutung:
Vom OGC als Implemention Specification festgelegter Standard zur nutzerdefinierten grafischen Ausgestaltung der Elemente (Farbe, Ausprägung), die von OGC Web Services (WMS, WFS, WCS) als Ergebnis einer Anfrage geliefert werden sollen ("Styling"-Sprache). Drei Verfahren sind definiert:
- Client interagiert mit dem WMS über HTTP GET, aber referenziert ein externes SLD-Dokument (XML mit SLD-Inhalten),
- Client nutzt HTTP GET, referenziert das SLD-Dokument innerhalb des GET-Requests im CGI-Paramter SLD_BODY (kann zu Problemen wegen zu langer URL führen),
- Client interagiert mit dem WMS über HTTP POST, wobei der GetMap-Request in XML kodiert wird und darin die SLD-Formatierungen eingebettet sind.
Es ist wichtig zu beachten, dass in allen drei Fällen der WMS keine Vorkenntnisse vom Inhalt der grafischen Ausgestaltungsregeln besitzt, die ihm durch SLD mitgeteilt werden.
Mit SLD hat der Client die Möglichkeit, die grafische Ausprägung der vom Server (OGC Web Service) gelieferten Geodaten (features) auch in Abhängigkeit ihrer Attribute zu definieren. Dazu müssen die Style-Anweisungen mit den logischen Operatoren der OGC Filter Encoding kombiniert werden.
Durch die gemeinsame 'Styling'-Sprache (SLD) kann der WMS die gewünschte Gestaltung bei der Erstellung der Karte berücksichtigen.

Internetverweise:
http://www.opengis.org/specs/?page=specs

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 29.01.2004



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