Bedeutung:
Der zwischen zwei Meridianen liegende Teil der Erdellipsoids, der bei der konformen Abbildung in die Ebene (Gauß-Krüger-Abbildung) jeweils in einem System dargestellt wird. Wegen der bei der konformen Abbildung auftretenden Längen- und Flächenverzerrung wird die Ausdehnung der Meridianstreifen meist auf drei oder sechs Längengrade beschränkt. Die beiden den Meridianstreifen östlich und westlich begrenzenden Meridiane heißen Grenzmeridiane. Die Koordinatenachsen des Meridianstreifensystems werden von dem Hauptmeridian und dem Äquator gebildet.
Quellen:
Fachwörterbuch
Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen