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Code 

dt.: Kode
Themengebiet: Allgemeine Informatik
Vermessung, Geodäsie

Bedeutung:
1. Ein Satz spezifischer Symbole und Regeln zur Darstellung von Daten und Programmen, um sie für Computer verständlich/lesbar zu machen. Damit lassen sich Zeichen eines Zeichenvorrats zu denjenigen eines anderen Zeichenvorrats eindeutig zuordnen.

2. Ein Code ist ein Schema zum Verschlüsseln von Informationen aller Art, z.B. für die Codierung von Messwerten zum Zwecke der Übertragung und automatisierten Verarbeitung. Bei Anwendung von elektronischen Tachymetern können per Tastenfeld den Messwerten noch Zusatzinformationen wie Punktnummern und Beschreibungen mitgegeben werden. Den aufgenommenen Objekten wie Vermessungspunkt, Hydrant, Schacht usw. werden dabei festgelegte Zahlen (Codes genannt) nach einem gewählten System (2, 41, 68 usw.) zugeordnet. Mit einer solchen Codierung werden später den aufgemessenen Punkten die graphischen Symbole zugeordnet. Umfang und Art der gespeicherten Zusatzinformationen sind von der jeweiligen Aufgabe abhängig. Je mehr und detaillierter Informationen bereits am Tachymeter eingegeben werden, desto geringer ist der Bearbeitungsaufwand im Innen-dienst. Allerdings nimmt durch jede zusätzliche Feldeingabe die Aufenthaltsdauer im Außendienst zu.
Siehe auch:
Kodierung

Quellen:
Fachwörterbuch Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen
Resnik, B., Bill, R. Vermessungskunde für den Planungs-, Bau und Umweltbereich mit CD-ROM

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 16.07.2010



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