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Pyknophylaktische Interpolation 

engl.: Pycnophylactical interpolation
Themengebiet: Kartographie

Bedeutung:
erzeugt aus polygonbezogenen Daten, etwa Ergebnissen von Großzählungen, eine kontinuierliche Oberfläche. Das Verfahren sichert die Erhaltung des Volumens über jedem Polygon. Zum Beispiel dürfen Teile der Einwohner in einer Bezugseinheit nicht bei der Interpolation einer benachbarten Einheit zugeordnet werden. Das Verfahren besteht aus drei Schritten:
- Im ersten Schritt werden die Prismen über den Polygonen in kleinere Einheiten unterteilt, im einfachsten Fall in Säulen mit quadratischer Oberfläche.
- Im zweiten Schritt werden die Höhen der Säulen individuell so verändert, dass eine kontinuierliche Oberfläche entsteht.
- Im dritten Schritt werden die Differenzen im Volumen einer Einheit gleichmäßig auf alle Säulen einer Einheit verteilt.
Der zweite und dritte Schritt werden iterativ wiederholt, bis ein Abbruchkriterium erreicht ist.

Quellen:
Buziek, G., Dransch, D., Rase, W.-D. Dynamische Visualisierung Grundlagen und Anwendungsbeispiele für kartographische Animationen

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 19.09.2002



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