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Maßstab 

engl.: Scale
Themengebiet: Kartographie
Vermessung, Geodäsie

Bedeutung:
1. Verhältnis von Naturmaß zu dessen kartographischer Abbildung. Bei technischen Zeichnungen und Karten das Verhältnis der Längen (Längenmaßstab) oder Flächen (Flächenmaßstab) in der Karte zu denen in der Wirklichkeit. Der Maßstab ist das wichtigste Charakteristikum einer Karte. Er bestimmt die Gestaltung einer Karte, ihre Genauigkeit, Vollständigkeit und Ausführlichkeit. Der Maßstab soll unter Berücksichtigung des Themas und des Ziels der kartographischen Darstellung gewählt werden. Allgemein gilt, je detaillierter und genauer die Wiedergabe von Objekten erfolgen soll, desto größer muss der Maßstab der Kartengrundlage sein.

2. Das Verhältnis oder der Bruchteil zwischen der Entfernung auf einer Karte, einem Diagramm oder einer Photographie und der entsprechenden Entfernung in der realen Welt. Angegeben als Verhältniszahl m mit 1: Maßstabszahl z.B. 1:1.000. Je kleiner m ist, desto größer ist der Maßstab; je größer m ist, desto kleiner ist der Maßstab. Je größer der Maßstab, desto größer erscheinen auch auf der Karte die Einzelheiten.
Siehe auch:
Kartenmaßstab

Quellen:
Fachwörterbuch Benennungen und Definitionen im deutschen Vermessungswesen
Olbrich, G., Quick, M., Schweikart, J. Desktop mapping Grundlagen und Praxis in Kartographie und GIS-Anwendungen

Zum Begriff:
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Letzte Änderung: 20.09.2002



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